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Nun hat das schlechte Wetter uns leider erwischt. Es regnet bei unserer Abfahrt um 9:30 Uhr. Das war ein toller Campingplatz. Hier waren wir sicher nicht zum letzten Mal.

Wir fahren weiter, diesmal entlang der Route 5 in unserem Buch, durch nette Örtchen und halten immer Ausschau nach Kranichen. Wir sind leider etwas zu spät im Jahr dran. Normalerweise bevölkern sie im Herbst und im Frühjahr in großer Anzahl einige Abschnitte der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns, doch der große Vogelzug Richtung Süden hat wohl schon stattgefunden. Wir können nur noch ganz kleine Grüppchen hier und da erspähen. Die Aussichtsplattformen oder Aussichtshütten, die hier ausgeschildert sind, brauchen wir gar nicht anzufahren.

In Groß Mohrdorf gibt es ein Kranich-Informationszentrum. Hier machen wir einen kurzen Stopp und erfahren genau was ich schon befürchtet habe - fast alle Kraniche sind weg. Dennoch ist das Infozentrum einen Stopp wert.

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Nun gut, dann fahren wir halt weiter. In den kleinen, noch sehr ursprünglichen Dörfern stehen schöne Kirchen, doch bei dem Wetter halten wir nicht für Fotos.

Wir wollen uns Stralsund ansehen. Die Altstadt ist seit 2002 UNESCO-Welterbe. Leider gestaltet sich auch hier die Parkplatzsuche für ein Wohnmobil schwierig. Wir parken schließlich am Hafen, genau gegenüber der Gorch Fock 1. Ein spezielles Verbotsschild sehen wir nicht und hoffen einfach mal darauf kein Knöllchen zu bekommen. Bei dem Regen werden wir uns nicht zu lange hier aufhalten.

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Wir laufen mit Schirm los und sind ganz begeistert von den vielen hübschen restaurierten und farbenfrohen Häusern. Ein Besuch dieser Altstadt lohnt sich unbedingt.

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Nach einer guten Stunde sind wir und die Hunde aber doch reichlich durchnässt und froh wieder am Womo zu sein. Knöllchen haben wir keins - Glück gehabt.

Weiter geht die Fahrt auf der Route 6, über die Brücke nach Rügen. Dort fahren wir zunächst den beschaulichen Ort Altefähr an um noch einmal einen Blick vom anderen Ufer auf Stralsund werfen zu können.

In Rambin schauen wir uns die gotische, aus Backstein gebaute St.-Johannes-Kirche an.

Auf Rügen macht sich die späte Jahreszeit bemerkbar. Die meisten Campingplätze haben schon dicht gemacht. Eigentlich wollten wir nach Schaprode auf einen Campingplatz und von dort aus Hiddensee besuchen, doch auch dort hat alles geschlossen. Mit der Wittower Fähre geht es über den Rassower Strom (7 Euro).

Immer weiter fahren wir, in den Norden von Rügen. Um 15:15 Uhr kommen wir an dem einzigen noch geöffneten Campingplatz, Küstencamp Dranske, an. Wir werden nett begrüßt und reservieren gleich einen Stellplatz für die nächsten beiden Tage. Auf dem fast leeren Wiesengelände dürfen wir uns dann einen Platz aussuchen. Wir zahlen 34.-Euro für 2 Nächte mit Strom, Duschen kostet extra.

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Wir trinken Kaffee und essen die in Stralsund gekauften Teilchen. Herrlich ruhig hier. Durch einen Seiteneingang erreicht man über einen Waldweg den Zugang zum wilden und urwüchsigen Strand. Die Hundis haben heute alles so lieb mitgemacht und haben einen schönen Abendspaziergang verdient.

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Abends machen wir uns noch Spaghetti Bolognese und trinken eine Flasche korsischen Wein dazu.

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Gefahrene Kilometer: 115 Fazit: trotz des Regens eine hübsche Altstadt

 

4) 31.10.2017: Hühnergötter am Strand von Zingst Zum Anfang 6) 02.11.2017: Radtour zum Cap Arkona

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