Trakkis Reiseblog

6) 30.11.2025: Hermanus und Cape Agulhas

Wir stehen um 7 Uhr auf. Hier könnte man gerne länger bleiben, auch mit 4 Personen in einem Apartment. Wir kochen uns einen Kaffee und essen einen Rusk. Rusks sind harte, trockene Zwieback ähnliche Kekse. Das muss fürs erste reichen. Gefrühstückt wird später. Dann packen wir unsere Siebensachen ins Auto und fahren Richtung Hermanus.

Wir halten am feudalen Benguela Cove Lagoon Wine Estate. Ich hatte gelesen, dass man hier gut frühstücken kann. Das ist aber erst ab 10:30 Uhr möglich und so schlendern wir über das gepflegte Gelände mit seinen vielen Kunstwerken.

Auf der Weiterfahrt kommt schon bald Hermanus in Sicht. Hermanus ist weltbekannt für seine Walsichtungen, doch jetzt, Ende November, sind wir außerhalbder Saison und würden nur mit Glück noch einen entdecken.

Hermanus rühmt sich als die „Walhauptstadt der Welt“, da die Bucht seit Menschengedenken zwischen Juni bis November von südlichen Glattwalen (Southern Right Whales) besucht wird. Jährlich legen die Wale den bis zu 8.000 Kilometer langen Weg aus den Gewässern der Antarktis ans Kap zurück, um sich in der Bucht zu paaren und ihre Kälber zu gebären. Das Besondere in Hermanus: Die Meeressäuger kommen bis auf wenige Meter an die Klippen heran. Nirgendwo sonst auf der Welt können Sie Wale so nah am Strand schwimmen sehen wie in Hermanus!

Ein Klippenpfad mit vielen gut platzierten Aussichtspunkten und Sitzbänken zieht sich über 12 Kilometer an der Küste entlang. Die werbewirksamste Attraktion von Hermanus ist wohl der amtliche „Whale Crier of Hermanus“, ein Wal-Ausrufer. In der Walsaison geht er mit einem Horn durch die Straßen der Stadt und verkündet jeweils die besten Beobachtungsplätze entlang dem Klippenpfad.

Wir parken auf dem Parkplatz vom Fick's Pool Restaurant und wandern auf dem Klippenpfad Richtung Ort. Nun wird erst einmal gefrühstückt, und zwar im Burgundy mit wunderschöner Aussicht.

Wir bummeln noch durch das Städtchen und widerstehen den Angeboten der Souvenirstände.

Noch schnell ein paar Fotos von den niedlichen Dassies, bevor es zurück zum Parkplatz geht. Dassies, auch Klippschliefer genannt, leben zu Tausenden in der Kapregion. Ihr nächster Blutsverwandter ist, kaum zu glauben, der Elefant.

Die Fahrt nach Cape Agulhas führt durch eine landwirtschaftlich geprägte Landschaft. Endlose abgeerntete Getreidefelder, Rinder, Pferde, Schafe und auch Strauße gibt es zu sehen. Das Land ist fruchtbar und durch Flüsschen in den Tälern gut bewässert.

Wir halten in Struisbaai am Hafen. Hier haben wir schon einmal Stingrays (Stachelrochen) gesehen. Heute möchte man 5 Rand Eintritt/Auto haben.

Die Fischer sind gerade dabei ihren Fang auszunehmen. Die Reste landen dann im Meer. Gute Bedingungen Rochen zu sehen. Und tatsächlich lauern 2 schöne Exemplare am Steg. Hübsche, elegante Tiere.

Nach diesem netten Stopp geht es weiter zu unserer gebuchten Unterkunft, Agulhas Ocean House. Hier waren wir bei unserer ersten Reise schon einmal. Die Gastgeber Sheryl und Allan sind so reizend. Leider haben sie ihr Guesthouse aus Altersgründen verkauft und werden es Anfang nächsten Jahres in andere Hände abgeben. 

Wir werden sehr herzlich empfangen. Sheryl kocht uns einen Kaffee und wir können im Garten Platz nehmen. 

Die Vögel werden hier im Garten gut versorgt. Ein Vogelpaar nistet schon seit Jahren immer dicht am, oder sogar im Haus. Diesmal in einer Lampe im Garten. Die Kleinen sind fast flügge.

Wir haben das gleiche schöne Zimmer wie letztes Mal, mit eigenem kleinen Garten.

Wir richten uns kurz ein und fahren dann zum Cape Agulhas. Das Meer mit seinen wunderschönen Farben ist einfach der Hammer. Und auch hier darf ein Erinnerungsfoto am Schild, Southernmost point of Africa, mit unserer Reisegruppe nicht fehlen. Viele denken, dass das Kap der Guten Hoffnung der südlichste Punkt Südafrikas sei, das stimmt allerdings nicht. Kap Agulhas liegt südlicher.

Zurück in unserer Unterkunft beobachte ich noch die Vögel und es darf auch ein Foto mit der lieben Sheryl nicht fehlen. Sie bleiben nach der Übergabe hier in der Nähe und haben uns eingeladen sie zu besuchen.

Am Abend gestaltet sich die Suche nach einem Restaurant als schwierig. Das Restaurant am Hafen hat keinen Fisch mehr und kann uns nicht wirklich etwas anbieten. Das Fischrestaurant in unserer Nähe hat geschlossen, aber gegenüber, im Seagulls,  werden wir zum Glück fündig und bekommen noch eine sehr gute Pizza serviert.

Den Abend lassen wir dann im idyllischen Garten ausklingen  -  Good night

 

 

 

 

Hier geht es bald weiter

1 Tag Flug01 

Gefahrene Kilometer: folgt Fazit: folgt

 

5) 29.11.2025:   Zum Anfang 7) 01.12.2025: 

Kommentar schreiben

Senden
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern. Bitte beachten: Google Maps wird erst nach Ihrer Bestätigung angezeigt.