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Um 6:00 Uhr ist die Nacht zu Ende. Es soll wieder ein langer, gut gefüllter Tag werden. Und so starten wir um 7:00 Uhr vom Platz. Es ist ein schöner klarer Morgen.

Wir fahren zuerst noch zum Fort Pickens. Unterwegs sehen wir viele Ospreys und ihre Nester. Die Nester sind klein und sehen sehr gerupft aus. Sicher hat hier so mancher Sturm gewütet.

Wir besichtigen noch in Ruhe das Fort ...

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... dann können wir noch einmal eine wunderschöne Strecke über die Insel genießen ...

... und hübsche Häuser bestaunen.

Wir fahren über den Highway aus Pensacola heraus und kommen nach Alabama. Wir bleiben auf dem Hwy. 10 und fressen Meilen. Kurz hinter Mobile sind wir in Mississippi. Wir tanken und reservieren von unterwegs bei den Cajun Ecounters die Swamp Tour um 12:15 Uhr (danke Didi und Ina für den tollen Tipp). Dieser Anbieter liegt in der Nähe von Slidell, also schon in Louisiana.

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Wir kommen rechtzeitig für die Swamp-Tour an, bezahlen unsere Tickets (30$/Pers. + Tax) und bekommen ein farbiges Armbändchen als Kennzeichnung welche Tour wir gebucht haben. Man kann sich auch mit dem Bus in New Orleans abholen und wieder zurück bringen lassen.

Unsere Tour dauert knappe zwei Stunden und war einfach nur klasse. Als erstes ging es durch ein Zypressenwäldchen. Unterwegs sehen wir unzählige Wasserschildkröten und einige Great Blue Herons.

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Unser Guide erzählt Interessantes zu der Gegend und Fauna und Flora.

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An einer Stelle treibt sich immer eine Rotte Wildschweine herum. Aber sie halten wohl gerade Siesta. Wir finden nur ein kleines Schweinchen auf Futtersuche.

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Der Guide wußte eine schaurige Geschichte zu erzählen, wo jemand so ein kleines Ferkel mit Brot genau vor das Maul eines großen Alligators gelockt hat. Die Mahlzeit hat er dann gefilmt surprised (nicht unser Guide).

Dann verlassen wir das Wäldchen und kommen an Schäden vom Hurrikan Katrina vorbei. Diese Plattform hat es mal eben auf die andere Seite des Flußes gewirbelt. Solche verstreuten Reste findet man auch heute noch überall.

Nun machen wir uns auf die Suche nach Alligatoren. Zur Zeit findet man nur die kleinen und mittelgroßen. Die richtig großen Exemplare sind erst im Sommer in diesem Teil des Flußes. Sie scheinen das Spiel schon zu kennen, denn sobald wir die Fahrt verlangsamen kommen sie uns entgegen geschwommen. So ein kleiner Imbiss wird gerne genommen. Es gibt Marshmallows und Würstchen.

Unglaublich, wie weit sie aus dem Wasser kommen.

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Unser Guide ist kein Unmensch, wenn sie schön heraus gekommen sind, den Happen aber verpasst haben, bekommen sie das Würstchen gereicht.

 

Ein spannendes Erlebnis. Mit ordentlich Speed fahren wir zurück zum Bootsanleger. Diese Tour können wir wirklich empfehlen.


Gegen 14:30 Uhr fahren wir weiter nach New Orleans und kommen schon um 15:00 Uhr auf dem French Quarter RV Resort an. Der Campground hat wirklich alle Annehmlichkeiten, wie Pool, sehr gepflegte Duschen, Aufenthaltsraum und vieles mehr. Er liegt auch super günstig um zu Fuß gleich nach New Orleans zu marschieren, doch er liegt auch gleich neben, bzw. unter dem Highway und ist extrem laut.Das muss einem schon bewusst sein. Die gute Lage macht aber vieles wieder wett.

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Leider bekommen wir einen Stellplatz im hinteren Bereich (ich hatte im voraus reserviert), direkt beim Highway. Tauschen war auch nicht möglich, da wegen eines Festivalls alles ausgebucht war.

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Wegen dieses Festivalls war auch nur eine Buchung von mindestens 3 Tagen möglich. Das hat dann 216$ gekostet undecided.

Wir machen uns zügig auf den Weg "The Big Easy" heute schon ein wenig zu erkunden. Mit einer Map bewaffnet finden wir schnell den Weg. Erster Programmpunkt ist Tickets für eine Fahrt auf der "Natchez" für morgen zu besorgen (31$/Pers.). Die Natches liegt vor Ort und wir können sie schon mal in Augenschein nehmen.

Dann geht es natürlich zuerst mal zur Bourbon Street. Leider stinkt es in den Gassen gewaltig. Und so viele Obdachlose und Bettler haben wir bisher nirgends sonst gesehen.

Nett sind aber die vielen Straßenmusikanten. Wir bleiben immer mal wieder stehen.

Etwas planlos schlendern wir durch die Straßen. Der Trubel hier überfordert uns gerade etwas. Morgen wollen wir uns mehr Zeit für die Stadtbesichtigung nehmen.

Immer wieder fällt uns die St. Louis Cathedral in den Blick.

Wir essen in der "Brewery" in der Decatur Street leckeres Jambalaja, trinken dazu ein kaltes Bier und werden mit Live Music unterhalten.

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Nun ist unser Akku wieder etwas aufgeladen. Wir schlendern weiter umher. Inzwischen klingt fast aus jeder Kneipe Live Music. Die Lichter gehen langsam an und die Atmosphäre verändert sich.

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Auf der Bourbon Street geht es zu wie auf dem Ballermann. Überall Bierstände und die Menschen scheinen jetzt, am frühen Abend, schon sehr angetrunken zu sein. Gefühlt alle haben große Becher mit einem Drink in der Hand. Auf den Balkonen wird lautstark gefeiert.

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Wir sind völlig erledigt von diesem vollen Tag und treten schon um 21:00 Uhr den Rückzug an. Der Weg zurück zum Campground führt durch ein paar dunkle Wege.  So unbedingt ganz sicher fühlen wir uns an manchen Stellen nicht. Mal sehen, ob wir das morgen optimieren können.

 

Gefahrene Meilen: 227 Fazit: Eine unvergessliche Swamptour

 

7) 23.04.2016: Fahrt entlang des Panhandle nach Fort Pickens Zum Anfang 9) 25.04.2016: Ein bunter Tag in New Orleans

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