Trakkis Reiseblog

12) 15.06.2021: Über Stevns Klint zur Insel Møn

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Heute scheint die Sonne wieder durch die Wolken. Wir holen uns leckere Brötchen am Café und frühstücken.

Um 9:00 Uhr checken wir aus und bezahlen 600 Kronen + 20 Kronen für die Dusche + 40 Kronen Strom. Der Campingplatz hat uns gut gefallen. Er liegt optimal für eine Stadtbesichtigung.

Wir wollen heute noch zur Insel Møn, aber nicht ohne vorher noch am Stevns Klint vorbeizuschauen. Das bedeutet nur einen kleinen Abstecher. Ein Highlight jagt auf dieser Reise das andere. So eine Vielfalt haben wir nicht erwartet.

Um 11:00 Uhr kommen wir auf dem großen, so gut wie leeren, Parkplatz in Højerup an. Er kostet 40 Kronen Parkgebühr. Die kleine, hübsche Kirche nebenan sticht uns sofort ins Auge.

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Die dramatischen Klippen bei Stevns Klint gehören zu den wichtigsten Fossilien-Fundorten der Welt. Hier kann man 65 Millionen Jahre der Erdgeschichte entdecken, die durch das Meer freigelegt wurden. Stevns Klint wurde 2014 auf die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen und gehört damit zu den bedeutendsten und einzigartigsten Attraktionen der Welt.

In erster Linie ist es die dünne Schicht aus Fischton, die deutlich auf der Klippe zu sehen ist, welche der Grund dafür ist, dass Stevns Klint auf die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde. Diese zeugt nämlich von dem katastrophalen Meteoriteneinschlag auf der Erde, der vor mehr als 66 Millionen Jahren zum Aussterben der Dinosaurier führte.

Stevns Klint ist ein Küstenabschnitt, der mit der Insel Møn verwandt ist und schon einen Vorgeschmack auf die Insel Møn gibt.

Wir laufen nach vorne zur Abbruchkante. Hier steht eine kleine Kirche, direkt am Rand des Steilhangs. Der Chorraum stürzte 1928 bei einem dramatischen Erdrutsch ins Meer. Der Kirchenbalkon bietet einen traumhaften Ausblick auf Stevns Klint und die Ostsee.

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Ein Wanderweg führt an einer kleinen Kate mit Kunsthandwerk vorbei zur langen Treppe an den Strand. So gerne ich hier auch nach Fossilien gesucht hätte, das wollen wir dem Hund nicht antun. Wir begnügen uns mit dem unbeschreiblich schönen Ausblick auf die Steilküste.

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Zum Leuchtturm ist es nicht weit zu fahren. Das Gebiet am Stevns Fyr ist mit seinen 41 m über dem Meeresspiegel der höchste Punkt auf Stevns Klint. Das Fyrcenter ist geschlossen und so muss uns der Anblick von außen reichen.


Auf der Weiterfahrt kommen wir über die Møn-Brücke, die den Ulvsund überspannt. Am Ende der Straße hat man die Hauptstadt von Møn, Stege, erreicht. Unsere Fahrt geht gleich Richtung Osten weiter. Unterwegs halten wir an einem Straßenstand und kaufen uns eine Schale Erdbeeren für 25 Kronen.

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Die Straße mündet am Campingplatz "Camp Møns Klint" in einem Wald. Kurz nach 14:00 Uhr sind wir da. An der Rezeption müssen wir im Voraus 712 Kronen für die beiden Nächte zahlen und können auch gleich Brötchen für morgen bestellen. Wir schauen uns ein wenig um. Das Gelände ist unglaublich weitläufig und es fällt uns schwer, den optimalen Stellplatz zu wählen. Endlich haben wir ein einsames, sonniges Eckchen gefunden. Das Sanitärgebäude ist nicht zu weit weg. Natürlich gibt es eine kleine Küche und auch die Kräutertöpfchen fehlen nicht.

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Wir bauen auf und machen Kaffeepause mit Erdbeeren, Eis und Croissants.

Am späteren Nachmittag wollen wir unbedingt einen Blick auf die spektakuläre Steilküste mit ihren bis zu 128 m hohen Kreideklippen werfen. Møns Klint gilt als eine der schönsten Natursehenswürdigkeiten des gesamten Landes. Wir radeln los, bekommen aber mit unseren Straßenrädern Schwierigkeiten auf den schmalen, sandigen Pisten. Irgendwann stellen wir die Räder ab und laufen zu Fuß weiter.

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Schon bald haben wir erste schöne Ausblicke auf die Klippen. Sie leuchten weiß im Sonnenlicht.

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Wir finden die lange Holztreppe im Wald und laufen über 258 Stufen bis hinunter ans Meer. Die kleine Anstrengung hat sich gelohnt, auch von unten ist die gewaltige Steilküste sehenswert. Wir finden sogar einige Donnerkeile.

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Wir radeln zurück zum Campingplatz und setzen uns mit einem leckeren Gin Tonic in die Sonne. Das war wieder ein Traumtag.

  

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Gefahrene Kilometer: 181 + 5 (Fahrrad)
Fazit: Stevns Klint und Møns Klint sind überwältigend

 

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